Sonderanfertigung
für Igor: Der thongswitch oder besser tongueswitch.
[07.01.2006]
Frage 1: Wißt ihr was ein "thongswitch"
ist? Nein? Macht nix, wusste ich auch nicht. ;-)
Frage 2
: Wißt ihr wenigstens wie Fallschirmspringer ihre Helm-Kamera auslösen
während sie springen?
Okay, nachdem Frage 1 gestellt wurde, sicher nicht so schwer. Richtig! Mit einem
thongswitch (so langsam sollte ich mal nachsehen was "thong" auf Deutsch
heißt).
[Nachtrag 22.03.2006: Aha, "thong" heißt so viel wie Tanga-Slip
bzw. String-Tanga. Interessant mit was Fallschirmspringer so zu tun haben.]
[Nachtrag 19.08.2006: Schade, dieser "thongswitch" hier wird dann
doch "tongueswitch" geschrieben und bedeutet was völlig
anderes. Nämlich ganz profan "Zungenschalter". Macht irgendwie
auch mehr Sinn, aber schade ist's schon... das mit dem String-Tanga hat mir
irgendwie besser gefallen ;-). Wie auch immer, jedenfalls danke an Frank aus
dem D7Userforum für den Hinweis - ohne Dich wär ich vermutlich dumm
gestorben.]
Also,
wir lernen: Ein tongueswitch ist ein kleiner Drucktaster, mit dem eine Helmkamera
ausgelöst wird. Und zwar mit der Zunge... was anderes kann man als Fallschirmspringer
während des freien Falls vermutlich nicht mehr feinmototrisch koordinieren.
:o)
Igor hatte einen fertigen tongueswitch für ein anderes Kameramodell, aber
der passte nicht an seine Minolta Kamera, die er auch gern für seine Sprünge
nutzen wollte. Also ran ans Werk. Ich begann zuerst einen Adapter für den
vorhanden tongueswitch zu bauen. Dabei stellte sich leider heraus, daß
der 3,5mm Klinkensteckers des tongueswitchs mit der Kupplung meines Adapters
keine sichere Verbindung einging. Es kam aus unerfindlichen Gründen immer
wieder zu Fehlauslösungen der Kamera. Auch bei einer zweiten Kupplung war
es das gleiche Problem. Im rauhen Einsatz, hoch oben in der Luft, hätte
sich das Problem sicherlich nicht verbessert.
Tja, da stellte sich die Anforderung so ein Ding komplett neu zu bauen. Ich
versuchte also mit den Materialien und Mitteln meines Bastelkellers möglichst
dicht an einen echten tongueswitch zu kommen. (Leider habe ich kein Foto mehr
von Igors originalem tongueswitch)
Im großen und ganzen bin ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Nur hätte
ich als "Auslösestift" etwas leichteres als einen abgesägten
Nagelkopf nehmen sollen, damit der ohnehin schwache Druckpunkt des Tasters nicht
noch mehr "untergeht". Naja, beim nächsten tongueswitch vielleicht?
;-)
Sonderanfertigung:
Ein "tongueswitch"
für eine Konica-Minolta Kamera
(Auslösetaster für "Zungenbedienung")