DB-Scanner

[12.12.2007]
DB-Scanner ist ein Programm, um verschiedene Datenbankabfragen in wiederkehrenden Intervallen auszuführen und das vom Datenbankserver gelieferte Ergebnis in einem Fenster anzuzeigen. Die auszuführenden Datenbankabfragen sind vom Benutzer zu erstellen, was einerseits größtmögliche Flexibilität bietet, dem Benutzer aber auch Kenntnisse in der SQL-Syntax des Datenbankservers abverlangt.

Nach dem Start meldet sich das Programm an der Datenbank an und führt in individuellen Abständen ein oder mehrere SQL-Abfragen aus.
Liefert die SQL-Abfrage eine Ergebnismenge zurück, dann wird diese in einem Meldungsfenster dargestellt.

Die dort angezeigten Datensätze können mit einigen Eigenschaften versehen werden, die sich direkt oder indirekt auf die folgende Ausführung der Abfrage auswirkt. So kann z.B. ein Datensatz so markiert werden, daß er nur bis zu einem bestimmten Datum im Meldungsfenster angezeigt wird. Diese Eigenschaften werden lokal in einer Datei gespeichert, das Programm führt keine schreibenden Vorgänge auf der Datenbank aus.

Wozu braucht man sowas?

DB-Scanner kommt überall dort zum Einsatz, wo eine Datenbanktabelle permanent auf bestimmte Veränderungen kontrolliert werden muß.
Zum Beispiel wäre es denkbar, daß die Einsatzberichte von Außendienstmitarbeitern einer großen Firma bei einem automatisierten Abgleich in die Datenbank der Firma fließen. Um nun möglichst zeitnah von den neuen Berichten zu erfahren, kann man mit einer geeigneten DB-Scanner-Abfrage auf der Datenbank permanent nach neu eingetroffenen Berichten scannen lassen.

Denkbar wäre auch eine permanente Langzeitüberwachung von Datenbanktabellen, in denen nur sporadisch eine (Daten-)Fehlersituation auftaucht, auf die aber schnell reagiert werden muß. Durch die flexible Gestaltung der einzelnen Abfragen sind vielfältige Einsatzmöglichkeiten denkbar. Das Programm kann 255 unterschiedliche SQL-Abfragen managen, die alle in individuell einstellbaren Intervallen ausgeführt werden.

Download 190 KB, ZIP-Archiv, DB-Scanner Exe & CHM-Hilfedatei)
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Das Programm ist freeware, die Nutzungsbedingungen können hier eingesehen werden. Solltest Du es herunterladen und nützlich finden, würde ich mich über einen Gästebucheintrag oder eine email echt freuen.



Hier ein kurzer Überblick über die Bereiche des Programms:

Das Hauptfenster:



Innerhalb des Hauptfensters ist ein rudimentäres Datenbank-Abfragetool integriert, in dem man seine Abfragen erstellen und schnell testen kann.
Hier können außerdem bereits konfigurierte SQL-Abfragen manuell ausgeführt oder bearbeitet werden.

Die eigentliche Steuerung für den Automatikmodus wird über das Menü und das Einstellungsfenster vorgenommen. Im Automatikmodus läuft das Programm (minimiert) im Hintergrund und wird nach Ablauf der Intervallzeiten aktiv.

Das Einstellungsfenster:





Hier werden die nötigen Daten für die Datenbankverbindung (über ODBC) abgelegt, die Programmeinstellungen vorgenommen und die SQL-Abfragen hinterlegt, die im Automatikmodus periodisch ausgeführt werden sollen.

Das Meldungsfenster:



Bringt eine ausgeführte Abfrage ein Ergebnis, dann wird dieses im Meldungsfenster angezeigt.
Hier können den Datensätzen ein oder mehrere Eigenschaften verpasst werden, die sich auf das zukünftige Anzeigen des Satzes auswirkt. Z.B. kann ein Datensatz nur bis zu einem bestimmten Datum sichtbar sein oder er wird erst wieder angezeigt, wenn sich an den Daten etwas verändert hat.

Die Daten können hier per Doppelklick "weitergegeben" werden. Entweder wird die Schlüsselspalte in das Clipboard kopiert oder aber alle Daten des doppelgeklickten Datensatzes werden an ein externes Plugin durchgereicht (siehe oben im Einstellungsfenster). Plugins können von Dritten programmiert worden sein und müssen als externe DLL vorliegen. So ist z.B. denkbar die Daten in externe Programme zu übertragen.

Um das Programm auch ohne Datenbankserver ausprobieren zu können, kann man sich eine Text-basierte Datenbank in den ODBC-Quellen einrichten.

Hier ein Beispiel wie das unter Windows 98 aussieht:





Die entsprechende Datenbank-Datei "TestDB.csv kann dann mit einem normalen Texteditor bearbeitet werden. Dem Demoarchiv liegt eine TestDB bei, es muß nur noch eine entsprechende ODBC-Quelle eingerichtet werden.